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BEI HENSOLDT

Johannes Huth,
Head of KKR EMEA Vorsitzender des Aufsichtsrats, HENSOLDT

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HENSOLDT hat sich in den vergangenen zwei Jahren zu einem der führenden europäischen Anbieter für Elektronik in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung entwickelt. Seit der Herauslösung aus dem Airbus-Konzern haben Management und Mitarbeiter eine eigene HENSOLDT-Markenidentität aufgebaut, die herausragende Innovationskraft des Unternehmens unter Beweis gestellt und entscheidende wirtschaftliche Fortschritte erzielt. Dafür möchte ich mich im Namen des Aufsichtsrats bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens sehr herzlich bedanken.

Als Anteilseigner sind wir stolz auf die erzielten Ergebnisse. Wenn KKR in ein Unternehmen investiert, stehen grundsätzlich zwei wesentliche Kriterien im Vordergrund: erstens die Qualität des Managements und zweitens die Idee, dass unser Investment dem Unternehmen ermöglicht, langfristig das gesamte Potenzial seiner Strategie zu realisieren.

Dem HENSOLDT-Management ist es in kurzer Zeit gelungen, einen außerordentlich komplexen Ablösungsprozess erfolgreich zu gestalten und gleichzeitig volle Aufmerksamkeit auf die Weiterentwicklung des Unternehmens zu richten. Dabei konnte das Team auf die Kernstärken und die DNA des Unternehmens vertrauen und auf dieser Basis in neue Geschäftsfelder vorstoßen. Hochtechnologie-Expertise, Erfindergeist und Innovationskraft gepaart mit einem Sinn für unternehmerische Chancen zeichnen alle HENSOLDTianer aus. Das Management hat diese Stärken mobilisiert und in wirtschaftlich erfolgreiche Projekte überführt. Besonderes Augenmerk gilt hier der Erschließung neuer Märkte, der Entwicklung von Produktfamilien und Komplettlösungen sowie einer klar definierten Globalisierungs- und Partnerschaftsstrategie.

Das langfristige strategische und unternehmerische Potenzial von HENSOLDT steht in engem Zusammenhang mit politischen Entwicklungen. Botschafter a.D. Wolfgang Ischinger, Mitglied des Aufsichtsrats, hat an dieser Stelle im vergangenen Jahr auf die enormen Herausforderungen der europäischen und globalen Sicherheits- und Verteidigungspolitik hingewiesen.

Das grundsätzliche Ziel unserer Investitionspolitik ist es, langfristig Wert für unsere Portfoliogesellschaften, ihre Mitarbeiter und Geschäftspartner zu schaffen. KKR hat mit seinem Investment bei HENSOLDT dazu beigetragen, ein führendes europäisches Unternehmen der Bereiche Verteidigung und Sicherheit mit deutschen Wurzeln und globalem Anspruch aus der Taufe zu heben. HENSOLDT spielt als Technologieführer im Kontext der europäischen Verteidigungs- und Sicherheitselektronik eine entscheidende Rolle. Mit der Entwicklung von systemrelevanten Sensor-Lösungen stützt das Unternehmen nationale Hightech-Kompetenz und ist durch eine präzise M&A-Strategie auch länderübergreifend relevant. Substanzielle Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie der gezielte Ausbau digitaler Kapazitäten sind entscheidende Innovationstreiber, um neuen oder bislang unbekannten Bedrohungsszenarien zu begegnen.

Das Management hat das Ziel, HENSOLDT zum maßgeblichen, unabhängigen Sensor-Lösungsanbieter mit globalem Footprint zu machen. KKR ist hierfür ein starker Partner

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Mit Hightech-Produkten
nachhaltig wachsen

Interview mit HENSOLDT-CEO Thomas Müller

Thomas Müller, seit der Gründung von HENSOLDT CEO, spricht über die erfolgreiche Wachstumsstrategie des Unternehmens und die Pläne für seine weitere Entwicklung.

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Herr Müller, HENSOLDT hat sich in den drei Jahren seines Bestehens zum international anerkannten Sensor-Lösungsanbieter entwickelt. Was sind die Gründe für diesen Erfolg?

Dazu haben viele Elemente beigetragen. Lassen Sie mich drei herausgreifen: Erstens, wir haben ein hochqualifiziertes und hochmotiviertes Team von Mitarbeitern, die die Chance, einen konzernunabhängigen Lösungsanbieter zu schaffen, mit großem Engagement ergriffen haben. Zweitens hatten wir im Rahmen der nationalen Technologiestrategie jederzeit die Unterstützung der Bundesregierung und unseres Gesellschafters KKR. Und drittens haben wir mit einem exzellenten Portfolio leistungsfähiger, innovativer Produkte Kunden weltweit überzeugt und dies mit einer konsistenten Markenstrategie erfolgreich nach außen dargestellt.

Wie hat sich das Unternehmen dadurch verändert?

Gleichzeitig mit den oben genannten Entwicklungen haben wir HENSOLDT von Grund auf umgebaut. Wir haben eine Unternehmenskultur des unternehmerischen Denkens etabliert, in der jeder Mitarbeiter bei seinem Tun das Gesamtunternehmen im Blick hat. Außerdem haben wir eine globale Präsenz aufgebaut, mit industriellen Standorten in Südafrika, Frankreich und Großbritannien sowie Niederlassungen in den wichtigsten 20 Verteidigungsmärkten. Und obendrein haben wir unter dem Titel „HENSOLDT GO!“ einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung in Gang gesetzt, der unsere Arbeitsweise immer wieder auf ihre Wettbewerbsfähigkeit überprüft. Dadurch haben sich nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Haltung und das Denken der Mitarbeiter fundamental gewandelt. Klar ist aber auch, dass Veränderung keine einmalige, sondern eine dauerhafte Aufgabe darstellt.

Vor diesem Hintergrund: Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Natürlich ruhen wir uns auf diesen Lorbeeren nicht aus, sondern verfolgen weiterhin unsere klar definierte Wachstumsstrategie. Im Mittelpunkt stehen dabei die internationale Wettbewerbsfähigkeit und der Ausbau europäischer Kooperationen. Wir sind in den zurückliegenden Jahren profitabel gewachsen, von ca. 3.900 Beschäftigten am Ende des Jahres 2017 auf heute rund 5.500. Obgleich unser Hauptfokus auf dem Verteidigungssektor liegt, erschließen wir bereits jetzt, was wir im Nicht-Verteidigungsbereich „benachbarte Märkte“ nennen, d.h. Sicherheitsanwendungen und rein kommerzielle Anwendungen, für die wir aufgrund unserer Technologiekompetenz aus dem Verteidigungs-Bereich besonders leistungsfähige Lösungen anbieten können. So sind wir zum Beispiel in der zivilen Flugsicherung bereits ziemlich erfolgreich, stoßen mit der Sicherung von Infrastrukturen und Grenzen in den Sicherheitsmarkt vor und bauen einen eigenen Geschäftsbereich für den Cyberschutz auf. Diesen Weg wollen wir konsequent fortführen.

Ist es denn möglich im Verteidigungs- und Sicherheitsgeschäft substantielles Wachstum zu erzielen?

Absolut! Gerade in unserem Geschäft mit Sensorlösungen eröffnen drei parallele Entwicklungen neue, langfristige Wachstumschancen: Erstens erhöhen westliche Staaten, und nicht zuletzt Deutschland, ihre Budgets, um Ausrüstungslücken ihrer Streitkräfte zu schließen. Zweitens nimmt die Bedeutung der Elektronik für die Leistungsfähigkeit von Verteidigungssystemen immer mehr zu. Und drittens haben wir schon vor einiger Zeit die Erweiterung unseres Produktportfolios zu Komplettlösungen eingeleitet – also von Einzelprodukten hin zu vernetzten Sensor-Paketen zum Beispiel aus Radaren, Kameras und Missionssystemen – was uns für die großen Zukunftsprojekte wie das Future Combat Air System (FCAS) oder das Maritime Airborne Weapon System (MAWS) eine gute Ausgangsposition verleiht.

Auf welchen Märkten sehen Sie denn die besten Chancen für Ihr Unternehmen?

Diese Frage hat eine geografische und eine anwendungsspezifische Dimension.

Geografisch gesehen ist und bleibt Deutschland mit circa 40 Prozent Umsatzanteil im Jahr 2019 unser wichtigster Markt. HENSOLDT trägt heute mit einer ganzen Reihe von innovativen Produkten maßgeblich zum Schutz deutscher Interessen bei. Darauf kann das ganze HENSOLDT-Team stolz sein!

Darüber hinaus sind wir aber auch optimistisch bezüglich einer Beteiligung an europäischen Verteidigungsprojekten. Hier sind etwa Projekte im Rahmen der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit (PESCO) zu nennen, und die bereits erwähnten Zukunftsprojekte wie FCAS und MAWS, für die wir bereits Konsortien mit anderen Firmen gebildet haben. Und last, but not least sind wir bereits heute auf dem Weltmarkt präsent, zum Beispiel im Mittleren Osten, dem Asien-Pazifik-Raum oder in Lateinamerika.

Betrachtet man unsere Wachstumschancen von den Kundenanwendungen her, so ist hier die verstärkte Nachfrage nach vernetzten Lösungen zu nennen. Das heißt, dass Kunden zunehmend nach einer Gesamtlösung fragen. Das sehen Sie zum Beispiel bei FCAS, wo erstmals nicht einzelne Plattformen im Mittelpunkt stehen, sondern das Missionssystem, das bemannte und unbemannte Flugzeuge mit Bodensystemen zu einem „System of Systems“ verbindet. Zur Befriedigung dieser Nachfrage sind wir mit der stetigen Weiterentwicklung zum Lösungsanbieter bestens gerüstet.

Insgesamt bieten neue Technologien – künstliche Intelligenz, Machine Learning, aber auch Miniaturisierung und Digitalisierung der Hardware – unseren Kunden zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten, mit denen sie neue Bedrohungen zuverlässig abwehren können.

Wie wirkt sich das auf die Produktentwicklung aus?

Wir haben eine starke Mannschaft von Fachkräften und Ingenieuren, die kreativ und anwendungsorientiert in der besten Tradition deutscher Ingenieurskunst neue Lösungen entwickeln. Darauf kann sich der Kunde verlassen.

Deshalb treiben wir in Zusammenarbeit mit dem Verteidigungs-, dem Forschungs- und dem Wirtschaftsministerium die Entwicklung von Schlüsseltechnologien voran, investieren aber auch selbst etwa 7,7% unseres Umsatzes in Forschung und Entwicklung.

Wir haben drei Zukunftstrends identifiziert, an denen wir unsere Forschungs- & Technologie-Aktivitäten ausrichten: Digitalisierung und Automatisierung, die Verarbeitung umfangreichster Datenmengen (Big Data) und Cybersicherheit. Ein zentrales Thema bei Sensorlösungen ist die Kombination verschiedener Sensoren, also die Sensor- und Datenfusion. Darüber hinaus statten wir vernetzte Sensoren mit künstlicher Intelligenz aus, damit diese dem Kunden helfen, selbstlernend unbekannte Situationen zu meistern.

Innovation ist fester Bestandteil unserer DNA, weil wir nur mit neuen, leistungsfähigeren Produkten unseren Kunden als starker Partner zur Seite stehen und so auch in Zukunft nachhaltig erfolgreich wachsen können.

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HENSOLDT – Kennzahlen

MEUR 2019 2018
Umsatzerlöse 1.114,2 1.110,1
Europa 742,8 762,5
davon Deutschland 483,3 497,4
Mittlerer Osten 164,8 125,2
APAC 82,4 112,9
Nordamerika 40,9 35,8
Afrika 86,3 71,9
Lateinamerika 19,2 14,9
Übrige Regionen/Konsolidierung -22,3 -13,1
Sensors 837,1 862,0
Radar/IFF/Datalink 361,7 381,9
Spectrum Dominance & Airborne Solutions 276,7 318,7
Customer Services 192,2 144,5
Others / Elim. 6,5 16,9
Optronics 277,4 249,4
Eliminierung / Transversal / Übrige -0,3 -1,3
 
2019 2018
Auftragseingang MEUR 1.040,0 1.159,8
davon Sensors 657,5 878,9
davon Optronics 383,3 280,9
Auftragsbestand MEUR 2.202,3 2.260,9
davon Sensors 1.567,8 1.692,4
davon Optronics 634,5 568,4
Beschäftigte zum 31. Dezember Anzahl 5.461 4.456
Sachinvestitionen (inkl. immaterielle Vermögenswerte) MEUR 80,5 60,1
Forschungs- und Entwicklungsaufwand MEUR 31,0 32,2
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit MEUR 83,2 65,7
Ergebnis vor Finanzierungsaufwendungen und Ertragsteuer (EBIT) MEUR 62,1 21,8
Jahresergebnis MEUR 8,2 -59,9
bereinigtes EBIT MEUR 160,8 147,6
davon Sensors 122,4 112,4
davon Optronics 39,5 35,4
bereinigtes EBITDA MEUR 215,6 190,0
davon Sensors 162,5 145,8
davon Optronics 54,3 44,1

Verantwort­ungs­voll handeln

Als global agierendes Unternehmen im Verteidigungs- und Sicherheitssektor ist sich HENSOLDT seiner besonderen Verantwortung bewusst. Die nachhaltige Unternehmensführung umfasst darum alle Bereiche der Geschäftstätigkeit und schließt die Mitarbeiter genauso ein, wie die Umwelt und Gesellschaft.

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Auf internationaler Ebene wird das nachhaltige Handeln eines Unternehmens häufig nach dem sogenannten ESG-Ansatz bewertet. Als Abkürzung für „Environment Social Governance“ verdeutlicht diese Betrachtungsweise die ökologischen und sozial-gesellschaftlichen Aspekte sowie die Art der Unternehmensführung.

Für HENSOLDT erfüllt dieser Ansatz neben der externen Bewertung durchaus einen internen Selbstzweck. Denn nur ein nachhaltiger und verantwortungsbewusster Geschäftsablauf stellt auch die angestrebte höchste Qualität der Produkte, Lösungen und Services des Unternehmens sicher.

Ein Beispiel verdeutlicht die umfassende externe wie interne Bedeutung dieser Philosophie: 2019 wurde HENSOLDT Sensors beim jährlich stattfindenden Audit des Luftfahrtamts der Bundeswehr in Deutschland als „vorbildlich“ ausgezeichnet. Das Audit beinhaltete dabei sowohl die Geschäftsprozesse einschließlich der Supply Chain, der Produktion und des Produkt-Rollouts als auch den Service sowie das Qualitäts- und Konfigurationsmanagement. Im Rahmen der Managementsysteme, die tief in alle Prozesse hineinwirken, wurde als komplexes Bindeglied und Brücke über alle Lebenszyklen des Produkts hinweg von den Auditoren insbesondere das Konfigurationsmanagement positiv bewertet.

Um sein eigenes verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln möglichst umfassend abzubilden, hat HENSOLDT vier Kernbereiche definiert: das Unternehmen, die Mitarbeiter, die Umwelt und die Gesellschaft.

Das Wertefundament des Unternehmens

Der langfristige Geschäftserfolg von HENSOLDT basiert auf den Grundsätzen der Zusammenarbeit, Exzellenz, Verantwortung und Innovation. Als unumstößliche Werte gelten sie für alle Mitarbeiter.

Die Grundregeln für eine gute und respektvolle Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens sowie mit Kunden, Lieferanten und anderen Partnern liefert der Code of Conduct. Dieser ist auch das Fundament für unser System zum Schutz vor Korruption und anderen Gesetzesverstößen. Seit der Verfeinerung des Antikorruptions-Prozesses und der Einführung der Counterparty Due Diligence Directive im Geschäftsjahr 2018 werden die für ein Geschäft verantwortlichen Mitarbeiter bei der Auswahl von Geschäftspartnern stärker in die Risikobewertung miteinbezogen. Dies soll insbesondere Korruptionsrisiken bei Geschäften mit beziehungsweise über Partner in Risikoländern minimieren. Im Jahr 2019 wurden intensive Schulungen für den Umgang mit der Counterparty Due Diligence Directive durchgeführt und werden auch weiterhin laufend angeboten. Denn für HENSOLDT ist Compliance ein wichtiger Baustein für nachhaltige unternehmerische Tätigkeit.

Die Exzellenz des Unternehmens wird durch die Qualitätsstrategie und -politik garantiert, die unter anderem durch ein effektives Geschäfts- und Qualitätsmanagement sowie das effiziente Konfigurations- und Datenmanagement ins Unternehmen getragen werden.

Verantwortung übernimmt HENSOLDT auch beim Risikomanagement sowie bei seinen Mitarbeitern, genauso aber auch gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft.

Und die 25-prozentige Erhöhung des Budgets für Forschung und Entwicklung auf inzwischen 86,1 Mio . Euro belegen eindrucksvoll die Bedeutung von Innovationen für den Geschäftserfolg, der damit insgesamt auf einem stabilen Wertefundament ruht.

Die Mitarbeiter im Mittelpunkt

Neben wettbewerbsfähigen Arbeitsbedingungen und einer angemessenen Vergütung bietet und fördert HENSOLDT insbesondere die Vielfalt und Chancengleichheit im Unternehmen. So ist HENSOLDT Vollmitglied der Initiative Chefsache – einem Netzwerk von Führungskräften aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlichem Sektor und Medien, das sich der Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern persönlich verpflichtet fühlt. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist seit 2015 Schirmherrin des Netzwerks. Darüber hinaus unterstützt das HENSOLDT-interne Frauennetzwerk ELLEvate Frauen bei ihrer Karriere mit dem Ziel eines ausgewogenen Verhältnisses von Frauen und Männern in Führungspositionen. Als Mitglied der branchenweiten Initiative „Women in Defence“ zählt bei HENSOLDT dazu auch das gezielte Sponsoring von studierenden Ingenieurswissenschaftlerinnen, die später eingestellt werden können.

Flexible Arbeitszeitmodelle, Kinder- und Ferienbetreuung ermöglichen eine bestmögliche Work-Life-Balance. Möglichkeiten zur Pflege naher Angehöriger oder die hauseigene Schwerbehindertenvertretung belegen eindrucksvoll die Bedeutung der sozialen Verantwortung wie auch der gegenüber den Mitarbeitern im Unternehmen, die durch ein umfassendes Programm zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz abgerundet werden. Spezielle Initiativen zur Persönlichkeits- und Führungskräfteentwicklung unterstützen dabei die Mitarbeiter bei ihrer Karriere – mit dem „Students Pioneer Club“ bereits bei den Nachwuchstalenten beginnend.

Mit der starken Präsenz des Unternehmens in Südafrika ist sich HENSOLDT zudem seiner Rolle als verantwortungsbewusster Arbeitgeber des Landes bewusst. Lokale Ingenieure werden bei der Aus- und Weiterbildung unterstützt, um ihnen so eine langfristige Perspektive in ihrem Heimatland zu bieten. Allein in den kommenden fünf Jahren soll eine Vielzahl an Ingenieuren in Südafrika eingestellt werden. Die erfolgreiche Umsetzung des „Black Economic Empowerment“-Programms garantiert vormals benachteiligten Bürgern außerdem eine wirtschaftliche Chancengleichheit und angemessene Berücksichtigung in Führungspositionen. So steht bei HENSOLDT immer der Mensch im Mittelpunkt.

Zum Schutz von Umwelt und Klima

Der bewusste Umgang mit Ressourcen und Gefahrstoffen zum Schutz von Umwelt und Klima ist bei HENSOLDT selbstverständlich und wird in allen Bereichen großgeschrieben.

HENSOLDT fokussiert sich insbesondere auf die Energiereduzierung und Maßnahmen zur Vermeidung und Verringerung von Emissionen.

Maßnahmen wie die Reduzierung der Abfallmengen, der Papiernutzung oder von gefährlichen Inhaltsstoffen zählen genauso dazu wie ein umfassendes Gefahrstoffmanagement einschließlich Gefährdungsbeurteilung. Die Einhaltung aller gesetzlichen und betrieblichen Regelungen wird streng überwacht, die REACH-Anforderungen (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von chemischen Stoffen) erfolgreich umgesetzt.

Eng mit dem Umweltbewusstsein des Unternehmens verbunden, werden beim Kauf von Maschinen und Anlagen auf Energieeinsparpotentiale Wert gelegt und diese durch effizienzsteigernde Maßnahmen optimiert. So werden beispielsweise in den Gebäuden intelligente Beleuchtungskonzepte und LED-Lampen eingesetzt. Und das zahlt sich aus: Für die Umwelt, für das Klima und für das Unternehmen.

Engagement für die Gesellschaft

Als Mitglied verschiedener Organisationen, Foren und Seminare engagiert sich HENSOLDT über das normale Maß hinaus und übernimmt Verantwortung für die Gesellschaft. So gehört das Unternehmen dem Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie an, dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie sowie der Münchner Sicherheitskonferenz – um nur einige zu nennen. Zusätzlich unterstützt HENSOLDT zahlreiche Initiativen in den Bereichen Politik, Sport, Bildung, Wissenschaft und Industrie mit Spenden und Sponsorings. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die enge Kooperation mit Schulen und Universitäten. In Südafrika hilft das Unternehmen so zum Beispiel gezielt bei der Modernisierung von Schulen, aber auch beim Erhalt von Naturschutzgebieten.

In Summe ist ESG damit heute bei HENSOLDT über alle Unternehmensbereiche und -standorte hinweg zum gelebten Selbstverständnis geworden, das vom Management in die Belegschaft, von der Belegschaft ins Management und gemeinsam in die Gesellschaft getragen wird.

1.800 Nashörner sagen Danke

Nicht nur die Sicherheit von Menschen, Gebäuden und anderen Einrichtungen zählt zu den Schwerpunkten von HENSOLDT. In Südafrika hat sich das Unternehmen auch einen Namen beim Schutz bedrohter Arten gemacht. Davon profitieren Mensch und Tier.

Rund 10 Millionen Touristen reisen jedes Jahr nach Südafrika. Ein nicht geringer Teil von ihnen, um die einmalige Tierwelt des Landes zu bewundern. Die Artenvielfalt hat jedoch auch ihre Schattenseiten. In kaum einem anderen Land wird so viel gewildert. Doch selbst wenn der Kampf gegen Wilderer häufig aussichtslos erscheint, kann man ihn mit Technik von HENSOLDT auch gewinnen.

Ein Musterbeispiel dafür liefert die größte Nashornfarm der Welt, die „Buffalo Dream Ranch“ im abgelegenen Nordwesten Südafrikas. Mit 8.000 Hektar ist sie ungefähr 15-mal so groß wie Manhattan. Rund 1.800 Nashörner leben hier friedlich und beschützt durch moderne HENSOLDT-Technik. Das speziell entwickelte System kombiniert die Überwachung der Nashörner, des Geländes und des Umlandes durch Tag- und Nachtsichtkameras, Radar-Technologie und Sensoren. Dabei warnen Radarbilder, eine Autokennzeichen-Erkennung und die Auswertung von Handyfrequenzen bereits frühzeitig vor potentiellen Wilderern, die sich dem Areal nähern.

Ohne die Tiere in ihrem Tagesablauf zu stören, entstand so ein einfach zu bedienendes Gesamtsystem, dessen Daten in einem zentralen „Command and Control Center“ zusammenlaufen. Das Resultat spricht für sich: Gab es vorher teilweise wöchentlich Zwischenfälle, wurde seit Einführung des HENSOLDT-Sicherheitssystems vor rund zwei Jahren kein einziges Nashorn mehr gewildert.

Im Namen der Abalone-Seeschnecke

Neben den bedrohten Nashörnern zählen auch die in der westlichen Welt relativ unbekannten Abalone-Seeschnecken zu den beliebten Zielen von Wilderern. Rund um die insbesondere in Fernost beliebte kulinarische Spezialität hat sich in den vergangenen Jahren in Südafrika eine kriminelle Szene mit schon fast mafiösen Strukturen entwickelt, bei der Taucher mit der illegalen Ernte in nur einer Nacht oft das Monatsgehalt eines Polizisten verdienen.

Beim Schutz der „Hangklip Conservancy“ nahe Kapstadt – einer der artenreichsten Küsten des Landes – kommen HENSOLDT-Technologien zum Einsatz, die ursprünglich für die Grenzsicherung entwickelt wurden. So können potentielle Wilderer bereits frühzeitig identifiziert und festgenommen, gleichzeitig aber auch die legalen Ernte-Aktivitäten überwacht werden. Nach dem ersten umfassenden Polizeieinsatz gehören illegale Ernten inzwischen der Vergangenheit an. Das kommt auch dem dortigen Ökosystem zugute, da Abalonen den natürlichen Bestand an Seealgen minimieren, die bei unkontrolliertem Wachstum enorme Schäden anrichten können.

Parallel hat HENSOLDT die Idee entwickelt, gemeinsam mit anderen Investoren legale Abalonen-Farmen aufzubauen. Sie sollen den Menschen der Region eine Alternative bieten, denn viele von ihnen ernten die Seeschnecken oft aus reiner Not heraus illegal.

Ein neuer Markt

Das bei diesen beiden Projekten erworbene Know-how kann dabei zum einen auch bei weiteren Wild- und Nationalparks zum Einsatz kommen und andere bedrohte Tierarten wie Löwen, Elefanten oder Giraffen schützen. Eine Gesichtserkennung mit Hilfe künstlicher Intelligenz könnte dabei Wilderer bereits identifizieren, bevor sie Schaden anrichten.

Zum anderen plant HENSOLDT die Nutzung im kommerziellen Bereich. Aus Mexiko gab es bereits eine Anfrage zum Schutz größerer Viehherden vor Diebstahl. In Chile soll eine Shrimpsfarm mit Thermalkameras überwacht werden. Sensorik auf Drohnen eröffnet dabei vielfältige neue Einsatzmöglichkeiten.

Der potentielle Markt kennt im wahrsten Sinne des Wortes keine Grenzen, denn Tierparks und -farmen gibt es überall auf der Welt. Auch wenn viele von ihnen derzeit noch nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen, steigt gerade bei bedrohten Arten der öffentliche Druck beständig. Und geschützt werden müssen sie alle.

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HENSOLDT liefert Lösungen

2 Segmente, 4 Divisionen – ein Ziel
Service anders gedacht
Vertrieb – vom Produkt- zum Lösungsanbieter
Eurofighter – eine Jahrhundert-Chance
FCAS – die Lufthoheit liegt in den Wolken
MGCS – Gepanzerte Intelligenz
MAWS – wenn Fregatten fliegen lernen
Go, HENSOLDT GO!

HENSOLDT Innovationen

Flugtaxis – autonom und sicher
Digitales Radar – erkennen und identifizieren
Gedruckte Elektronik – die Revolution im Labor
HENSOLDT Ventures – innovativ und erfolgreich
Energie – immer und überall
Kalætron – erkennen und warnen
Chip-Fertigung – klein und kleiner

HENSOLDT Standorte

Standort Ulm – von der Manufaktur zur Serienproduktion
Gemeinsam stärker
Ein neues Kapitel beginnt
1 plus 1 ist mehr als 2
MENA – Herausforderung südlich des Mittelmeers
„Yes we can“
Neue Märkte erschließen
Asien-Pazifik – den Umsatz erheblich steigern